Wir über uns




Chanson Chez

 
(Scho so schee oder Schososche)

      Bernd Reil erfindet und erzählt seit über einem Jahrzehnt heitere, verrückte und absurde Geschichten, aber auch Nachdenkliches. In bestem bayerischem Dialekt spannen seine Gedichte und Geschichten einen großzügigen Bogen von im Regionalkolorit geprägten Anekdoten bis hin zu (politisch und volkswirtschaftlich) wirklich so bedeutenden Themen wie den Episoden aus dem Leben der Biene Maya. "Schrecklich scheene Schauergschichtn von gestern und Gruseliges über die Geisterbahn des täglichen Lebens von heute" tituliert ein Programm, das seine Zuhörer immer wieder zu furiosen Lachsalven verleitet.

      Franz Maier, Andreas Zwicknagl und Gotthard Unger spielen seit Jahrzehnten Musik: traditionelle, bayerische Volksmusik genauso begeistert wie neu gemachte Stücke, und besonders gerne auch Volksmusik aus anderen Ländern. Die Multiinstrumentalisten spielen Geige, Klarinette, Hackbrett, Waldteufel, böhmischen Bock, Astxylophon, Akkordeon, Zither, Hexenflöte, Gitarre, Bass, Blockflöte, Smallpipe, Trommeln, den Schrei der Wildnis und etliches mehr. Ein in Bayern alt bekannter Zwiefacher kommt da plötzlich instrumental ganz neuartig instrumentiert, oder in Moll oder direkt nach einem Balkanstück im 7/8-Takt, einem schwedischen Instrumentalstück oder einem russischen Lied daher.

      Eigenkompositionen, Uraufführungen und verschiedenste musikalische Überraschungen der besonderen Art von Andreas Zwicknagl, Franz Maier und Gotthard Unger korrespondieren dabei in harmonischer Art mit den von Bernd Reil vorgetragenen Texten. Viele Beiträge kennzeichnet ein süffisantes Augenzwinkern und eine Brise Selbstironie. Resümee und Kommentar der Zuhörer nach den Veranstaltungen ist deshalb sehr oft: "scho so schee!" Daraus leitete sich ganz von selbst auch der Name der Formation ab: Chanson chez.